Erstmal aus Queenstown geflüchtet, wegen der extrem schlechten Übernachtungsmöglichkeiten, geben wir Queenstown natürlich noch eine Chance. Immerhin hat Queenstown eine sensationelle Lage und ist ein gemütliches Städtchen. Wir übernachten einige Kilometer außerhalb, wieder auf einem DOC Campingplatz. Diese haben oft einfach die schönste Umgebung. Wir haben wieder Blick auf die Berge und sind direkt am See Wakatipu und verbringen hier eine ruhige Nacht. Das Frühstück am nächsten Morgen, bei Sonnenschein und mit diesem Ausblick, ist unbezahlbar.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Queenstown. Das Highlight in Queenstown ist mit der Gondel auf den Bob's Peak zu fahren und den tollen Blick über die Stadt und den See zu bewundern. Auch heute haben wir großes Glück mit dem Wetter. Es gibt strahlenden Sonnenschein. Auf dem Berg kann man auf zwei Strecken Ludge fahren (auf deutsch Rodelbahn). Ich liefere mir zweimal ein Rennen mit Sebastian und hätte fast gewonnen ;-). Ich dachte, dass ist so eine lahme Veranstaltung, aber die Dinger gehen richtig ab.
Wenn Queenstown keine Partystadt wäre, was wir vorher überhaupt nicht wussten, würde ich hier wohnen wollen, wenn ich mal nach Neuseeland auswandere. Was aber eher unwahrscheinlich ist. Es gibt Wasser, Berge und alles was man zum Leben braucht. Allerdings stelle ich es mir recht schwierig vor hier Arbeit zu finden, weil es eine relativ exponierte Lage hat und nicht sehr groß ist.
Bevor es weiter ins Fjordland geht, fahren wir noch zum Fluss Kawerau. Queenstown ist sozusagen der Geburtsort des kommerziellen Bungeejumpings. In den 80ern errichteten zwei junge Neuseeländer die erste kommerzielle Bungee-Anlage auf der historischen Kawerau-Brücke nahe Queenstown. Wir schauen uns an, wie einer nach dem anderen in die Tiefe springt, springen aber selber nicht. Ich bin irgendwie kein Fan vom freien Fall und es sieht echt hoch aus. Ich bin zwar dafür Ängste zu überwinden, aber man muss glaub ich nicht alles machen.
Unsere weitere Reise auf der Südinsel, geht zum Milford Sound. Ganz im Südwesten der Insel, im Fjordland. Das Touriziel Nummer eins in Neuseeland. Die Touristen verteilen sich aber in Neuseeland recht gut (außer auf den Campingplätzen in Queenstown). Am Milford Sound direkt, der übrigens kein Sound sondern ein Fjord ist, wie wir später erfahren, gibt es nur eine Unterkunft, die auch einen Campingplatz hat. Wir sind aber spät dran und es ist schon alles ausgebucht. Also bleiben wir in Te Anau (ca. eineinhalb Stunden entfernt), dem nächst größeren Ort und buchen von hier eine Kajaktour. Alternativ kann man noch mit größeren Booten eine Tour buchen, aber wir entscheiden uns fürs Kajakfahren.
Wir werden von zwei netten Mädels abgeholt. Zwei waschechte Neuseeländerinnen. Die zwei sind wirklich nett und erzählen uns so einiges über Neuseeland. Sie fragen uns warum soviele Deutsche und Franzosen reisen. Ob die zuviel Urlaub und Geld haben. Wir wissen es selber nicht genau. Ich habe noch keine eindeutige Studie dazu gefunden. Zum Kajakfahren werden wir mit mehreren Schichten Kleidung eingedeckt und dann geht es los. Fünf Stunden Kajak fahren auf dem Milford Sound. Ganz gemütlich, sodass jeder mitkommt. Wir können dem nicht ganz zustimmen, das es die größte Attraktion in Neuseeland ist. Es gab unserer Meinung nach schönere Ecken. Trotzdem ist der Milford Sound ein Naturwunder, was wir so vorher auch noch nicht gesehen haben. Glasklares blaues Wasser, umgeben von steilen teilweise tiefgrünen Bergen. Mein Highlight war ein kleiner blauer Pinguin, der direkt neben unseren Kajaks schwamm.
Zum Fotoalbum
Donnerstag, 12. Dezember 2013
Samstag, 7. Dezember 2013
Der Routeburn Track
Wir machen uns morgens um acht auf den Weg. Unser Plan ist es heute bis zum Harris Saddle und evtl. noch zum höchsten Punkt des Routeburn Tracks zu schaffen. Dort soll man eine wahnsinns Aussicht haben. Wir haben 27 km vor uns, etwa 4 km mehr als beim Tongariro Alpine Crossing. Wir rechnen mit ca. acht Stundem reiner Gehzeit. Ich bin gespannt, ob das gut machbar ist.
Kurz nach acht stehen wir am Startpunkt des Tracks. Es stehen eine Menge Autos auf dem Parkplatz und wir befürchten schon, dass es sehr überlaufen ist. Auf den ersten Kilometern begegnet uns aber keine Menschenseele. Anscheinend machen die meisten Wanderer nicht den Routeburn Track. Die ersten Kilometer gehen recht flach durch einen moosigen Wald. Das zieht sich bis zur ersten Hütte, in der man auch übernachten kann. Sie hat eine tolle Lage. Eine große Wiese, mit einem kleinen Fluss, umgeben von Bergen.
Weiter geht es, ab jetzt bergauf, bis zum ersten offiziellen Stopp des Routeburn Tracks. Würde man die 3-Tageswanderung machen, wäre hier die erste Übernachtung, nach knapp 9 km, direkt an der Baumgrenze. Wir machen eine kurze Pause und genießen den Blick ins Tal. Die Landschaft ändert sich, keine Bäume mehr und wir sind umgeben von Bergen und durchwandern ein großes Tal. Überall sind kleine Wasserfälle und Flüsse, mit Schmelzwasser von den Bergen. Es geht stetig bergauf, die Landschaft ist atemberaubend schön. Ein bisschen erinnert es an die Zugspitze. Dort sieht es so ähnlich aus.
Wandern hört sich erstmal langweilig an, aber in dieser Umgebung ist es ein echtes Erlebnis. Die Luft ist frisch, der Kopf wird frei und wir haben heute das beste Wetter, das man sich für so einen Track wünschen kann. Nach 12 Kilometern und vier Stunden erreichen wir den Harris Saddle. Es gibt eine kleine Hütte und viele Wanderer machen hier Rast. Ein gemütliches Plätzchen. Hier müssen wir uns entscheiden, ob wir noch eine weitere Stunde hoch auf den Conical Hill wollen. Eigentlich reicht es mir, da wir schon 12 Kilometer in den Beinen haben und diese auch wieder zurück müssen. Aber dort oben soll man bis ans Meer blicken können und wir würden es bestimmt bereuen, nicht hochgelaufen zu sein. Also beißen wir uns durch und die Aussicht ist es wirklich wert.
Nach einer viertel Stunde gehen wir relativ zügig zurück. Wir benötigen die gleiche Zeit, wie auf dem Hinweg. Man hat einfach irgendwann keine Energie mehr. Der Abstieg ist mühselig und die letzten Kilometer durch den Wald ziehen sich wie Kaugummi. Zum guten Schluss begegnet uns noch ein dicker, halbnackter Mann. Den Anblick hätten wir uns auch lieber erspart, aber man trifft immer wieder verrückte Leute. Und dann haben wir es geschafft. 9 Stunden später sind wir wieder am Ausgangspunkt. Glücklich und mit schmerzenden Füßen. Aber das ist egal. Es war einfach ein tolle Tour!
Zum Fotoalbum
Kurz nach acht stehen wir am Startpunkt des Tracks. Es stehen eine Menge Autos auf dem Parkplatz und wir befürchten schon, dass es sehr überlaufen ist. Auf den ersten Kilometern begegnet uns aber keine Menschenseele. Anscheinend machen die meisten Wanderer nicht den Routeburn Track. Die ersten Kilometer gehen recht flach durch einen moosigen Wald. Das zieht sich bis zur ersten Hütte, in der man auch übernachten kann. Sie hat eine tolle Lage. Eine große Wiese, mit einem kleinen Fluss, umgeben von Bergen.
Weiter geht es, ab jetzt bergauf, bis zum ersten offiziellen Stopp des Routeburn Tracks. Würde man die 3-Tageswanderung machen, wäre hier die erste Übernachtung, nach knapp 9 km, direkt an der Baumgrenze. Wir machen eine kurze Pause und genießen den Blick ins Tal. Die Landschaft ändert sich, keine Bäume mehr und wir sind umgeben von Bergen und durchwandern ein großes Tal. Überall sind kleine Wasserfälle und Flüsse, mit Schmelzwasser von den Bergen. Es geht stetig bergauf, die Landschaft ist atemberaubend schön. Ein bisschen erinnert es an die Zugspitze. Dort sieht es so ähnlich aus.
Wandern hört sich erstmal langweilig an, aber in dieser Umgebung ist es ein echtes Erlebnis. Die Luft ist frisch, der Kopf wird frei und wir haben heute das beste Wetter, das man sich für so einen Track wünschen kann. Nach 12 Kilometern und vier Stunden erreichen wir den Harris Saddle. Es gibt eine kleine Hütte und viele Wanderer machen hier Rast. Ein gemütliches Plätzchen. Hier müssen wir uns entscheiden, ob wir noch eine weitere Stunde hoch auf den Conical Hill wollen. Eigentlich reicht es mir, da wir schon 12 Kilometer in den Beinen haben und diese auch wieder zurück müssen. Aber dort oben soll man bis ans Meer blicken können und wir würden es bestimmt bereuen, nicht hochgelaufen zu sein. Also beißen wir uns durch und die Aussicht ist es wirklich wert.
Nach einer viertel Stunde gehen wir relativ zügig zurück. Wir benötigen die gleiche Zeit, wie auf dem Hinweg. Man hat einfach irgendwann keine Energie mehr. Der Abstieg ist mühselig und die letzten Kilometer durch den Wald ziehen sich wie Kaugummi. Zum guten Schluss begegnet uns noch ein dicker, halbnackter Mann. Den Anblick hätten wir uns auch lieber erspart, aber man trifft immer wieder verrückte Leute. Und dann haben wir es geschafft. 9 Stunden später sind wir wieder am Ausgangspunkt. Glücklich und mit schmerzenden Füßen. Aber das ist egal. Es war einfach ein tolle Tour!
Zum Fotoalbum
Nelson Mandela (1918 - 2013) - Ein kluger Mann
"Wenn man einen hohen Berg bestiegen hat, stellt man fest, dass es noch viele andere Berge zu besteigen gibt."
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Zu den Gletschern und zum Tiefpunkt unserer Reise
Unser Glück mit dem Wetter hält genau einen Tag lang. Wenigstens etwas. Wir kommen gegen 11 Uhr am Franz Josef Gletscher an und es ist nach drei Tagen Regen ein überwiegend sonniger Tag. Der erste Blick auf den Franz Josef Gletscher ist sehr surreal. Die Berge und der Gletscher wirken von Weitem, wie auf einem Bild. Das Komische ist, je näher man zum Gletscher läuft, umso unspektakulärer wird er. Zum Schluß wirkt es nur noch wie eine Fläche dreckiger Schnee, etwas übertrieben ausgedrückt. In den letzten Jahren hat der Gletscher anscheinend einiges an Größe verloren. Den Franz Josef Gletscher kann man nur noch mit dem Helikopter erreichen.
Es gibt hier zwei berühmte Gletscher recht nah beieinander, den Franz Josef und den Fox Gletscher. Das besondere an diesen Gletschern ist die leichte Zugänglichkeit (mittlerweile am Franz Josef Gletscher nicht mehr ganz so leicht) und dass sie sich zehnmal schneller bewegen, als andere Gletscher. Eigentlich wollten wir noch eine Tour auf den Fox Gletscher machen, direkt aufs Eis. Diesen kann man noch zu Fuß erreichen. Aber für morgen sind unwetterartige Regengüsse gemeldet und die Strasse Richtung Süden wird gesperrt. Die zwei Tage danach soll es nicht viel besser werden. Es macht also wieder keinen Sinn zu warten und wir beschließen unsere Reise weiter Richtung Süden fortzusetzen.
Wir fahren eine große Strecke bis nach Wanaka, eine kleine Stadt am See Wanaka, 170km nördlich von Queenstown. Hier ist es wirklich schön. Der See, idylische Landschaften und wir finden einen tollen Campingplatz, mit Sauna und Whirlpool. Das Wetter ist hier schon besser als am Fox Gletscher, aber es regnet immer noch etwas. Also verbringen wir den Abend in der wärmenden Sauna und im Whirlpool.
Am nächsten Morgen ist es hier tatsächlich sonnig und wir können eine schöne Wanderung machen. Wir laufen zum Aussichtspunkt, mit Blick über den See und machen ein Picnic. Die letzten Tage waren wirklich anstrengend. Man kann sich das gar nicht vorstellen, aber bei Regen, mehrere Tage auf engstem Raum und die ständige Fahrerrei über extrem kurvenreiche Strecken, ist sehr nervenaufreibend. Wir erleben beide den Tiefpunkt auf unserer Reise und wir spüren jetzt so richtig was Reisemüdigkeit bedeutet. Man kann sich nicht mehr richtig motivierten, alles sieht gleich aus und die Toleranzschwelle ist extrem niedrig. In Queenstown angekommen, gibt es nur Campingplätze, wo man wie die Ölsardinen steht und dazu sind sie noch exterm teuer und laut. Die nächste Nacht, neben einer Disco, wo wir uns bis drei Uhr nachts die Bässe anhören dürfen, raubt uns entgültig den letzten Nerv. Wir haben die Schnauze voll und sind schon kurz davor nach Hause zu fliegen.
Vorher fahren wir aber noch weiter zum Routeburn Track. Der Routeburn Track ist wieder einer der neun Great Walks, wie bereits das Tongariro Alpine Crossing. Der Routeburn Track ist eine drei Tages Wanderung. Wir wollen hier das erste Teilstück, bis zum Harris Sattel, laufen. Wir fahren zu einem DOC Campingplatz am Anfang des Tracks. Hier sind wir mitten in der Natur. Es ist ruhig und wir haben einen sensationellen Blick auf die Berge. In dieser herrlichen Natur, können wir wieder Energie tanken. Die Ruhe bei Nacht ist wirklich toll. Ab heute scheint auch wieder die Sonne und es soll die nächsten Tage so bleiben. Vielleicht fliegen wir dann doch noch nicht nach Hause.
Neuseeland mit dem Camper, ist einfach sehr Wetterabhängig. Wenn man Pech hat kann man tagelang Nichts sehen und machen. Außerdem setzt man sich schnell selber unter Druck, weil man in der kurzen Zeit die man hat, soviel wie möglich sehen will. Wir beschliesen unser Tempo zu verringern und lieber auf die ein oder andere Sehenswürdigkeit zu verzichten und hoffen, dass das Wetter jetzt wieder ein bisschen besser mitspielt. Morgen früh gehst auf den Routeburn Track. Wir sind wieder motiviert und gespannt was uns erwartet.
Zum Fotoalbum
Es gibt hier zwei berühmte Gletscher recht nah beieinander, den Franz Josef und den Fox Gletscher. Das besondere an diesen Gletschern ist die leichte Zugänglichkeit (mittlerweile am Franz Josef Gletscher nicht mehr ganz so leicht) und dass sie sich zehnmal schneller bewegen, als andere Gletscher. Eigentlich wollten wir noch eine Tour auf den Fox Gletscher machen, direkt aufs Eis. Diesen kann man noch zu Fuß erreichen. Aber für morgen sind unwetterartige Regengüsse gemeldet und die Strasse Richtung Süden wird gesperrt. Die zwei Tage danach soll es nicht viel besser werden. Es macht also wieder keinen Sinn zu warten und wir beschließen unsere Reise weiter Richtung Süden fortzusetzen.
Wir fahren eine große Strecke bis nach Wanaka, eine kleine Stadt am See Wanaka, 170km nördlich von Queenstown. Hier ist es wirklich schön. Der See, idylische Landschaften und wir finden einen tollen Campingplatz, mit Sauna und Whirlpool. Das Wetter ist hier schon besser als am Fox Gletscher, aber es regnet immer noch etwas. Also verbringen wir den Abend in der wärmenden Sauna und im Whirlpool.
Am nächsten Morgen ist es hier tatsächlich sonnig und wir können eine schöne Wanderung machen. Wir laufen zum Aussichtspunkt, mit Blick über den See und machen ein Picnic. Die letzten Tage waren wirklich anstrengend. Man kann sich das gar nicht vorstellen, aber bei Regen, mehrere Tage auf engstem Raum und die ständige Fahrerrei über extrem kurvenreiche Strecken, ist sehr nervenaufreibend. Wir erleben beide den Tiefpunkt auf unserer Reise und wir spüren jetzt so richtig was Reisemüdigkeit bedeutet. Man kann sich nicht mehr richtig motivierten, alles sieht gleich aus und die Toleranzschwelle ist extrem niedrig. In Queenstown angekommen, gibt es nur Campingplätze, wo man wie die Ölsardinen steht und dazu sind sie noch exterm teuer und laut. Die nächste Nacht, neben einer Disco, wo wir uns bis drei Uhr nachts die Bässe anhören dürfen, raubt uns entgültig den letzten Nerv. Wir haben die Schnauze voll und sind schon kurz davor nach Hause zu fliegen.
Vorher fahren wir aber noch weiter zum Routeburn Track. Der Routeburn Track ist wieder einer der neun Great Walks, wie bereits das Tongariro Alpine Crossing. Der Routeburn Track ist eine drei Tages Wanderung. Wir wollen hier das erste Teilstück, bis zum Harris Sattel, laufen. Wir fahren zu einem DOC Campingplatz am Anfang des Tracks. Hier sind wir mitten in der Natur. Es ist ruhig und wir haben einen sensationellen Blick auf die Berge. In dieser herrlichen Natur, können wir wieder Energie tanken. Die Ruhe bei Nacht ist wirklich toll. Ab heute scheint auch wieder die Sonne und es soll die nächsten Tage so bleiben. Vielleicht fliegen wir dann doch noch nicht nach Hause.
Neuseeland mit dem Camper, ist einfach sehr Wetterabhängig. Wenn man Pech hat kann man tagelang Nichts sehen und machen. Außerdem setzt man sich schnell selber unter Druck, weil man in der kurzen Zeit die man hat, soviel wie möglich sehen will. Wir beschliesen unser Tempo zu verringern und lieber auf die ein oder andere Sehenswürdigkeit zu verzichten und hoffen, dass das Wetter jetzt wieder ein bisschen besser mitspielt. Morgen früh gehst auf den Routeburn Track. Wir sind wieder motiviert und gespannt was uns erwartet.
Zum Fotoalbum
Montag, 2. Dezember 2013
Das gemütliche Städtchen Wellington
Knapp 400.000 der 4,5 Mio. Einwohner Neuseeland leben in der Region Wellington. In der City direkt nur ca. 18.000. Ich kann nicht genau sagen woran es liegt, aber manche Städte sind einem sofort sympathisch und mit anderen wird man überhaupt nicht warm. Manchmal passt es einfach, ein anderes Mal nicht. In Auckland wollte es nicht so recht passen, aber Wellington hat so eine gemütliche Atmosphäre, dass es uns auf Anhieb gefällt. Es hat ein bisschen Ähnlichkeit mit San Francisco.
Wir hatten uns nach der doch recht anstrengenden Tongariro Tour dazu entschieden, nicht mehr weiter südöstlich zu fahren, wie eigentlich geplant, sondern die letzten beiden Tage auf der Nordinsel in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, zu verbringen. Wellington empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein. Was man als Glück bezeichnen kann, da das Wetter hier wohl oft recht rau ist. An ungefähr 170 Tagen im Jahr weht der Wind mit über 50km/h.
Wellington ist auch deswegen sehr reizvoll, weil es so viele unterschiedliche Facetten hat. Den Mt. Victoria (eher ein Hügel) mit seinen tollen Wäldern und 360° Blick über die Stadt, einen kleinen Strand am Meer bzw. der Bucht von Wellington, die Cuba Street mit gemütlichen Cafés und Restaurants, wo wir mit das Beste Sushi essen was wir je gegessen haben, die rote Cable Car Bahn zum Botanischen Garten und zum Observatorium und das sehr interessante Nationalmuseum Te Papa.
An einem Tag bummeln wir ein bisschen durch die Stadt und zum Mt. Victoria und den nächsten Tag, an dem das Wetter etwas schlechter ist, verbringen wir im Nationalmuseum Te Papa. Ein interaktives und modernes Museum, sehr empfehlenswert. Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von der Nordinsel und setzen mit der Fähre über zur Südinsel, die laut den Neuseeländern ganz anders sein soll, als die Nordinsel.
Leider sehen wir in den ersten drei Tragen wenig davon, da uns eine Schlechtwetterfront erwischt hat und alles wolkenverhangen und regnerisch ist. Zwei Tage halten wir uns nördlich auf, weil wir eigentlich den Queen Charlotte Track laufen und eine Kajaktour im Abel Tasman Nationalpark machen wollten, wo das Wasser glasklar sein soll und Delphine neben einem herschwimmen, wenn man Glück hat. Daraus wird leider nichts. Das Wetter ist einfach zu schlecht. An Tag drei flüchten wir Richtung Süden, wo es wenigstens morgen noch sonnig sein soll. Wir fahren zu den berühmten Franz Josef und Fox Gletschern. Vielleicht haben wir dort etwas mehr Glück mit dem Wetter.
Zum Fotoalbum
Wir hatten uns nach der doch recht anstrengenden Tongariro Tour dazu entschieden, nicht mehr weiter südöstlich zu fahren, wie eigentlich geplant, sondern die letzten beiden Tage auf der Nordinsel in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, zu verbringen. Wellington empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein. Was man als Glück bezeichnen kann, da das Wetter hier wohl oft recht rau ist. An ungefähr 170 Tagen im Jahr weht der Wind mit über 50km/h.
Wellington ist auch deswegen sehr reizvoll, weil es so viele unterschiedliche Facetten hat. Den Mt. Victoria (eher ein Hügel) mit seinen tollen Wäldern und 360° Blick über die Stadt, einen kleinen Strand am Meer bzw. der Bucht von Wellington, die Cuba Street mit gemütlichen Cafés und Restaurants, wo wir mit das Beste Sushi essen was wir je gegessen haben, die rote Cable Car Bahn zum Botanischen Garten und zum Observatorium und das sehr interessante Nationalmuseum Te Papa.
An einem Tag bummeln wir ein bisschen durch die Stadt und zum Mt. Victoria und den nächsten Tag, an dem das Wetter etwas schlechter ist, verbringen wir im Nationalmuseum Te Papa. Ein interaktives und modernes Museum, sehr empfehlenswert. Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von der Nordinsel und setzen mit der Fähre über zur Südinsel, die laut den Neuseeländern ganz anders sein soll, als die Nordinsel.
Leider sehen wir in den ersten drei Tragen wenig davon, da uns eine Schlechtwetterfront erwischt hat und alles wolkenverhangen und regnerisch ist. Zwei Tage halten wir uns nördlich auf, weil wir eigentlich den Queen Charlotte Track laufen und eine Kajaktour im Abel Tasman Nationalpark machen wollten, wo das Wasser glasklar sein soll und Delphine neben einem herschwimmen, wenn man Glück hat. Daraus wird leider nichts. Das Wetter ist einfach zu schlecht. An Tag drei flüchten wir Richtung Süden, wo es wenigstens morgen noch sonnig sein soll. Wir fahren zu den berühmten Franz Josef und Fox Gletschern. Vielleicht haben wir dort etwas mehr Glück mit dem Wetter.
Zum Fotoalbum